Edward Docx: "Am Ende der Reise"

Medientipp
von Heidi Kirchhoff

Eine Situation, in die man nie kommen möchte: Den todkranken Vater zum Freitod zu begleiten. Edward Docx schickt seine Protagonisten von England (dort ist Sterbehilfe gesetzlich verboten) mit dem familieneigenen 80er Jahre VW-Bus in die Schweiz auf die Reise. Vater, drei Söhne aus zwei Ehen, haben eine Woche Zeit, die es zu nutzen gilt. Mit viel Humor und messerscharfen Worten wird Familiengeschichte seziert, gestritten, gelacht, mal gut, mal weniger gut gegessen, geraucht, viel getrunken, schwadroniert und philosophiert. Männergespräche, wunderbar formuliert.

Ein Roadtrip zwischen Weinen und Lachen. Edward Docx gelingt ein unverkrampfter, gefühlvoller, berührender und dennoch hintergründig humoriger Umgang mit einem großen Thema.

Zum Titel im Online-Katalog

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