Jörg Mühle : „Das war doch keine Absicht!“

Medientipp
von Heidi Kirchhoff

Über Nacht ist Schnee gefallen. Viel Schnee. Während der Bär schaufelt und das Wiesel hinter ihm her fegt, trifft eine Schaufelladung Schnee - versehentlich? - das Wiesel. Der Bär hat es -  angeblich? -  nicht bemerkt, denn er hat ja „hinten keine Augen“. Das Wiesel möchte, dass der Bär sich entschuldigt. Der findet aber, dass, da keine Absicht, eine Entschuldigung nicht nötig sei. Natürlich ist das Wiesel damit nicht einverstanden und schon fliegen die Argumente hin und her. Ein handfester Streit entbrennt. Schließlich gibt der Bär nach und brüllt seine Entschuldigung dem Wiesel ins Gesicht. Das Wiesel akzeptiert diese Entschuldigung nicht, weil nicht ehrlich gemeint und nicht von Herzen. Da ist Schluss mit Worten und Schneebälle sind die Argumente. Aber, soviel sei gespoilert, es geht gut aus und der Fuchs spielt auch wieder eine entscheidende Rolle.

Der Bär und das Wiesel sind immens gute Freunde, leben zusammen im Wald und haben schon 2 Bücher lang verschiedenste „beefs“ miteinander ausgefochten. In Jörg Mühles drittem Buch ist das Thema, „angemessene Entschuldigung“ - also wann und vor allem wie entschuldigt man sich richtig. Dabei kommt das Ganze nicht mit erhobenem Zeigefinger daher, sondern locker flockig und manch Wortwechsel kennen Kinder ganz genau.

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