McFadden, Freida: "Die Psychaterin"

Wurde ihr der Job zum Verhängnis?

Medientipp
von Sarah Bryk

„Die Psychiaterin“ ist ein atmosphärischer Psychothriller, der von der ersten Seite an fesselt. Mit ihrem gewohnt flüssigen und leicht lesbaren Schreibstil baut Freida McFadden schnell eine beklemmende Stimmung auf und sorgt dafür, dass man sofort in die Geschichte eintaucht. Das abgelegene, eingeschneite Haus und die vielen Geheimnisse, die sich hinter seinen Mauern verbergen, schaffen eine düstere Atmosphäre, die einen bis zum Schluss begleitet.

Besonders spannend sind die Tonaufnahmen der Therapiesitzungen, durch die man nach und nach immer tiefer in die Vergangenheit eintaucht. Gleichzeitig bleibt unklar, wem man überhaupt trauen kann. Immer wieder glaubt man, die Wahrheit zu kennen, doch Freida McFadden legt geschickt falsche Fährten und überrascht mit unerwarteten Wendungen, die alle bisherigen Vermutungen über den Haufen werfen.

Vor allem das letzte Viertel hat mich komplett sprachlos zurückgelassen. Die Auflösung ist überraschend, clever und fügt sich am Ende stimmig zusammen. Insgesamt ist „Die Psychiaterin“ wieder ein typischer McFadden-Thriller: spannend, mitreißend, voller Gänsehautmomente und ein absoluter Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.

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